Startseite

Aktuelles

Über uns

  Arbeitsschwerpunkte
  Geschichte
  Satzung

Einrichtungen

  Geschäftsstelle
  Bibliothek
  Interviewarchiv
  Benutzerpavillon

Publikationen

  Schriftenreihe
  Zeitschrift "interventionen"

Kontakt

Impressum

 

 

 

Schriftenreihe - Übersicht

Schriftenreihe Nr. 1
Heinz Westphal: Jugend braucht Demokratie - Demokratie braucht Jugend
Mein jugendpolitisches Engagement 1945 bis 1974

Schriftenreihe Nr. 2
Erich R. Schmidt: Meine Emigrantenjahre 1933 bis 1940
Berlin - Bern - Paris

Schriftenreihe Nr. 3
Verzeichnis archivalischer Quellen zur Geschichte der deutschen Arbeiterjugendbewegung

Schriftenreihe Nr. 4
Sylvia Wolff: „Völkerfreundschaft“
Ein Vergleich interkultureller Sozialisation in der Jugendarbeit der FDJ und der Kirchen in der SBZ/DDR 1945-1990

Schriftenreihe Nr. 5
Willi Zahlbaum: Aufrecht gehen

Aus der Lebensreise des Kreuzberger Arbeiterjungen Willi Zahlbaum

 

Heinz Westphal: Jugend braucht Demokratie - Demokratie braucht JugendSchriftenreihe des POSOPA e.V. Nr. 1
Heinz Westphal

Jugend braucht Demokratie - Demokratie braucht Jugend

Mein jugendpolitisches Engagement 1945 bis 1974

Rostock: Verlag Jugend und Geschichte 1994, 344 S., 43 Abb., ISBN 3 - 929544-16-4
Paperback-Ausgabe: Euro 18,80 Hardcover-Ausgabe: Euro 22,90

Drei Jahrzehnte begleitete und gestaltete Heinz Westphal Jugendarbeit und Jugendpolitik in West-Berlin und der Bundesrepublik. In den Erinnerungen an sein jugendpolitisches Engagement lässt er die Stationen seines Wirkens Revue passieren:

Heinz Westphal schildert den Beginn demokratischer Jugendarbeit in der Trümmerlandschaft Berlins, wo er sich - aus einer bekannten sozialdemokratischen Familie stammend - in der Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die Falken engagierte. Die verheerenden materiellen und ideellen Hinterlassenschaften des deutschen Faschismus und zunehmend die Auseinandersetzung mit der FDJ bestimmten die Berliner Jugendarbeit. Heinz Westphal war an der Gründung des Bundesjugendringes in der BRD beteiligt und berichtet von den Hintergründen der Auseinandersetzung um einen gesamtdeutschen Jugendring, wo er als gewichtiger Gegenspieler des damaligen FDJ-Vorsitzenden Erich Honecker agierte.

Aus dem Innenleben eines Jugendverbandes der fünfziger Jahre erfahren die Leserinnen und Leser aus erster Hand: Zunächst als Sekretär, dann als Bundesvorsitzender der SJD-Die Falken erlebt der Autor hektische und interessante Jahre: In der konservativ und antikommunistisch geprägten Bundesrepublik der Adenauer-Ära stritten die Falken heftig um den richtigen Kurs für eine sozialistische Alternative. Die Auseinandersetzungen um die Remilitarisierung und um das Verhältnis zur SPD erschütterten den Jugendverband heftig. Auch pädagogische Fragen wurden kontrovers diskutiert. Von diesen großen Auseinandersetzungen berichtet der Autor ebenso wie vom eher unspektakulären Alltag in Gruppenarbeit und Zeltlager, von den Mühen der kleinen Schritte in der Jugendpolitik und den ersten internationalen Kontakten.

Die manchmal schwierige, aber dennoch von gemeinsamen demokratischen Grundüberzeugungen getragene Kooperation weltanschaulich und politisch unterschiedlicher Jugendorganisationen im Deutschen Bundesjugendring behandelt ein weiteres Kapitel. Von seiner Gründung an ist Heinz Westphal ein intimer Kenner des Bundesjugendringes, dessen Vorsitzender er 1955 und 1956 und dessen Hauptgeschäftsführer er von 1958 bis 1965 war. Wer über die wichtigsten Arbeitsfelder und jugendpolitischen Diskussionen dieser Zeit fundiert informiert sein will, muss hier nachschlagen.

1965 gelingt ihm der Sprung in den Bundestag, wo er seine jugendpolitischen Sachkenntnisse zur Geltung bringen kann. Als 1969 die sozialliberale Koalition die verknöcherten politischen Machtverhältnisse in der Bundesrepublik verändert, versucht er bis 1974 als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit das Versprechen Willy Brandts, „mehr Demokratie wagen!“ in der Jugendpolitik umzusetzen. Seine detaillierten Schilderungen öffnen ein kleines Sichtfenster auf den Alltag der Bonner Politik und die Reformpolitik der sozialliberalen Koalition .

Seinem politischen Credo versucht Heinz Westphal in den dreißig Jahren seiner jugendpolitischen Tätigkeit treu zu bleiben: als demokratischer Sozialist für seine „Überzeugung leben, arbeiten, kämpfen, helfen wenn’s darauf ankommt“.


Zum Tod von Heinz Westphal
Am 30. Oktober 1998 ist Heinz Westphal einem Herzinfarkt erlegen. Als Jugendsekretär der Berliner Falken (1946-1950), als Bundessekretär (1950-1952) und Bundesvorsitzender der SJD - Die Falken (1952-1957), als Vorsitzender (1955/56) und Geschäftsführer des Deutschen Bundesjugendrings (1958-1965) und schließlich als Bundestagsabgeordneter (1965-1990) und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Jugend und Familie und Gesundheit (1969-1974) sowie in vielen weiteren Funktionen und Ämtern hat er über Jahrzehnte Jugendarbeit und Jugendpolitik in der Bundesrepublik engagiert mitgestaltet.

Heinz Westphal wurde am 4. Juni 1924 in Berlin geboren. Er wuchs in einem sozialdemokratischen Elternhaus auf. Sein Vater, Max Westphal, wirkte von 1921 bis 1928 als Vorsitzender der Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ) und war danach Vertreter des Parteivorstandes der SPD im Hauptvorstand der SAJ. 1942 starb er an den Folgen seiner KZ-Haft. Nach der Verhaftung seines Vaters 1938 führten der vierzehnjährige Heinz mit Schwester und Mutter den mobilen Kaffeehandel des Vaters fort. Mit dem Fahrrad brachten sie frischgemahlenen Bohnenkaffee in alle Teile Berlins. Die Kaffeekunden waren allesamt Sozialdemokraten und mit den „Kaffeefahrten“ halfen die Westphals mit, während der Nazi-Diktatur wenigstens einen Teil des sozialdemokratischen Milieus am Leben zu halten. In dieser Zeit versuchte sich Heinz Westphal vor dem normalen HJ-Dienst zu drücken, begeisterte sich für Segelfliegerei und lernte Flugmotorenschlosser. Am 20. Januar 1943, knapp drei Wochen nach der Beerdigung seines Vaters, wurde der Achtzehnjährige in einen Krieg geschickt, den der in einem antifaschistischen Elternhaus Aufgewachsene für Wahnsinn hielt. Er hatte Glück. Leicht verwundet kehrte er 1945 von der ostpreußischen Front zurück.

Im kriegszerstörten Berlin widmete sich Heinz Westphal alsbald dem Aufbau von Jugendgruppen der sozialdemokratischen „Falken“. Später schrieb er über diese Zeit des Neubeginns: „Ich war damals jung, durch viel Glück dem Krieg mit nur unwesentlichen Blessuren entkommen, voller Wünsche und auch Illusionen, sehr unsicher in meinen Vorstellungen, was einmal aus mir werden sollte. Gefestigte Ansichten hatte ich nur insoweit, als ich dazu beitragen wollte, daß es nie wieder Krieg geben dürfe und daß nach dem ersehnten Untergang der Hitler-Diktatur nun eine freie, demokratisch gestaltete gesellschaftliche Ordnung mit ausgeprägter sozialer Gerechtigkeit entstehen müsse.“1 1946 stellte die Berliner SPD den rührigen Organisator als Jugendsekretär ein. Nunmehr kümmerte er sich hauptamtlich um den Aufbau der „Falken“ - in einer politisch überaus turbulenten Zeit. Mit der Blockade und der Verwaltungsteilung der Stadt 1948 eskalierten in Berlin die wachsenden Gegensätze zwischen Ost und West zu einem erbitterten politischen Kampf. Obwohl die Alliierten die „Falken“ im gesamten Berlin zugelassen hatten, wurde ihre Arbeit in Ost-Berlin immer wieder behindert und „Falken“-Aktivisten verhaftet. Als 1949 einige „Falken“ in Ost-Berlin vor Gericht standen weil sie sozialdemokratische Zeitungen verteilt hatten, protestierte der im Gerichtssaal anwesende Heinz Westphal und wurde gleichfalls verhaftet und zu sechs Wochen Haft wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt verurteilt, aber bereits nach einer Woche aufgrund heftiger Proteste aus West-Berlin wieder freigelassen.

Zweifellos waren die harten Auseinandersetzungen mit der FDJ und dem Machtanspruch der SED in der „Frontstadt“ des Kalten Krieges eine weitere politische Grunderfahrung des jungen Sozialdemokraten, die ihn zeitlebens prägten.

Die Erfahrung von Faschismus und Krieg und die Auseinandersetzung mit FDJ und SED führten Heinz Westphal zu der tiefen Überzeugung, daß eine pluralistische Landschaft von Jugendverbänden ein wichtiges Element einer lebendigen Demokratie sind. Über die politischen und weltanschaulichen Grenzen hinweg Konflikte fair auszutragen und Konsense zu suchen, wo sie möglich sind, um sich gemeinsam in Gesellschaft und Politik für die Verbesserung der Lebensverhältnisse und Zukunftschancen von Jugendlichen einzusetzen: Dieses Grundverständnis von Jugendring-Arbeit vertrat Heinz Westphal mit Verve und Glaubwürdigkeit. Alle Mitgliedsverbände des Deutschen Bundesjugendringes wußten seine Fairness in der politischen Auseinandersetzung und seine jugendpolitische Sachkenntnis zu schätzen.

Sein Engagement für ein derartiges Verständnis der Zusammenarbeit von Jugendverbänden begann schon bei dem berühmten Altenberger Gespräch zwischen FDJ und westdeutschen Jugendverbänden Anfang November 1947, als er vor allem zusammen mit Erich Lindstaedt (SJD-Die Falken) und Josef Rommerskirchen (BDKJ) durchsetzte, daß es mit der FDJ keine gemeinsame Basis geben könne, solange sie ihren Alleinvertretungsanspruch aufrechterhalte und in der Sowjetischen Besatzungszone ein Pluralismus in der Jugendarbeit nicht möglich sei. Seit der Gründung des Deutschen Bundesjugendrings Anfang Oktober 1949 hatte Heinz Wesptphal wesentlichen Anteil an den grundsätzlichen Weichenstellungen und der Entwicklung des Selbstverständnisses des DBJR. Als Vorsitzender und Geschäftsführer setzte er deutliche Akzente in der jugendpolitischen Interessenvertretung und in der internationalen Arbeit des DBJR. Vor allem die europäische Integration und die Ausweitung der internationalen Arbeit auf die sogenannten „Entwicklungsländer“ lag ihm am Herzen.

Nach seinem Ausscheiden aus dem DBJR 1965 blieb er als Bundestagsabgeordneter, als parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Jugend Familie und Gesundheit, als Bundesminister für Arbeit und als Vizepräsident des Deutschen Bundestages ein vielgefragter Ansprechpartner der Jugendverbände. Sie hatten in ihm einen erfahrenen und sachkundigen Verbündeten, der wußte, worauf es ankam und der half, wenn es Not tat.

Roland Gröschel

Inhaltsverzeichnis

Geleitwort
Vorwort

I. Die frühen Jahre (1924 – 1945)

II. Beginn einer neuen Zeit (1945 – 1950)

1. Das erste Jahr des Neubeginns
2. Ich bin kein Historiker
3. Jahre der Arbeit mit der und für die Jugend in Berlin (1946-1950)
Aufbau des Sozialistischen Jugendverbandes in Berlin – Enge Zusammenarbeit der Berliner Jugendverbände – „Die Falken“ entstehen auf Bundesebene – Meine erste Auslandsreise nach Schweden und Dänemark – Der gescheiterte Versuch einen gesamtdeutschen Jugendring zu schaffen – 1948: Jahr der Währungsreform und Jahr der Spaltung Berlins – Für eine selbständige Jugendbehörde – Auf Einladung des State Departements in den USA – Falken-Prozesse in Berlin

III. In Verantwortung für den Sozialistischen Jugendverband (1950-1957)

1. Unser zentrales Sekretariat
2. Die Gliederung des Verbandes und die Auseinandersetzung um die Altersgrenze
3. Kritische Auseinandersetzung um die „Politisierung des Verbandes“
4. Das Verhältnis des Verbandes zur SPD
5. Von Hannover nach Bonn (1952)
6. Das jugendpolitische Engagement der SJD-Die Falken
7. Jahresmittelpunkt: Die Falken-Republik
8. Unser internationales Engagement
9. Unser Engagement für die deutsche Einheit
10. Die innerverbandlichen Auseinandersetzungen über die Probleme eines westdeutschen
Wehrbeitrags
11. Die wenig erfreuliche Schlussphase meiner Mitarbeit im Sozialistischen Jugendverband
12. Haben wir etwas zustande gebracht?
13. Beruflich zwischen den Stühlen (1957/58)

IV. Mitarbeit im Deutschen Bundesjugendring (1949-1965)

1. Prinzipielles zur Jugendring-Idee
2. Die Vollversammlungen des Deutschen Bundesjugendrings
3. Bundesjugendring und Wehrfrage
4. Martin Faltermaier
5. Bundesjugendplan
6. Meine Wahl zum Vorsitzenden des DBJR mit Hindernissen
7. Jugend im Spannungsfeld zwischen Ost und West
8. Politische Bildung als Gegenstand der Bundesjugendringarbeit
9. Jubiläum mit Bundespräsident Heinrich Lübke
10. Einflussreiche Lobby?
11. Der Leidensweg der Reform der Ausbildungsförderung
12. Die Grundsatzgespräche des Bundesjugendrings
13. Partner vieler Organisationen und Institutionen
14. Die Vorgeschichte des Deutschen jugendinstituts
15. Bundesjugendring – international
Die World Assembly of Youth – Good-Will-Mission in die Vereinigte Arabische Republik – Der mühsame Weg z einer europäischen Struktur der Jugendverbände – Vielfältige bilaterale Kontakte – Jugendleiter von anderen Kontinenten kommen zu uns – Zum ersten mal in Israel – Delegationsreise nach Indien und Pakistan – UNESCO-Jugendkonferenz in Grenoble
16. Die Entstehung des DED
17. Abschied vom Bonner Venusberg

V. Mein jugendpolitisches Engagement im Parlament (1965-1974)

1. Mitarbeit im Ausschuss für Familie und Jugend
2. Käte Strobel holt mich in eine neues Amt
3. Eine junge Generation rebelliert – unsere Jugendpolitik will Antwort geben
4. Dialog mit der Jugend: Unterwegs zwischen Flensburg und Oberbayern, Aachen und Berlin
5. Bemühungen um die Reform des Jugendhilferechts
6. Das Bundesausbildungsförderungsgesetz entsteht
7. Weiterentwicklung des Bundesjugendplans
8. Mitarbeit am Bildungsgesamtplan
9. Ausweitung der Internationalen Jugendbegegnung
10. Reformpolitik mit großem Elan über viele Hürden
11. Abschied nach viereinhalb Jahren im BMJFG

VI. Eine Bilanz nach mehr als 40 Jahren

Einheit der Arbeiterklasse – Unerwartet zur großen Aufgabe wurde das Ringen um die deutsche einheit – Die Verwirklichung von Demokratie – Überwindung der nazistischen Vergangenheit – Die westdeutsche Wiederaufrüstung – Das Aufbegehren der jungen Generation – Die Regierungszeit der Sozialdemokraten – Moral in der Politik

Anhang

1. 50 Jahre Arbeiterjugendbewegung
2. Aufriss einer sozialdemokratischen Jugendpolitik
3. Selbstverständnis und Wirklichkeit der heutigen jugendpolitik
4. Für den Frieden leben

Personenregister
Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen

nach oben

Erich R. Schmidt: Meine Emigrantenjahre 1933 bis 1940Schriftenreihe des POSOPA e.V Nr. 2
Erich R. Schmidt
Meine Emigrantenjahre 1933 bis 1940

Berlin - Bern - Paris

Rostock: Verlag Jugend und Geschichte 1994
147 S., ISBN 3-929544-29-6, €12,70


1933 musste der junge Sozialist Erich Schmidt aus Nazi-Deutschland flüchten. Durch einen glücklichen Zufall entkam der damals Dreiundzwanzigjährige Hitlers Gefängnis, lebte einige Wochen im Untergrund und setzte sich dann in die Schweiz ab. Die Nazis suchten den ehemaligen Vorsitzenden der Berliner Sozialistischen Arbeiterjugend weil er sich an Widerstandsaktionen gegen die herrschenden Nazis beteiligt hatte. Schon lange vor der Machtübergabe an die deutschen Faschisten gehörte der Jugendfunktionär jener konspirativ arbeitenden „Org.“ an, die Sozialisten und Kommunisten im Widerstand gegen Hitler zusammenführen wollte und die später als Gruppe „Neu Beginnen“ für eine revolutionäre Erneuerung der Sozialdemokratie eintrat.

Mit seiner Flucht in die Schweiz begann für Erich Schmidt und seine Lebensgefährtin Hilde Paul, die bis 1936 in Deutschland inhaftiert war, eine wechselvolle Lebensepoche, geprägt vom Kampf gegen den Faschismus, von den Widrigkeiten und Unsicherheiten des Emigrantenlebens und von der bitter enttäuschten Hoffnung auf ein Zurückdrängen des Faschismus in Europa. 1936 verließen Hilde und Erich Schmidt die ungastliche Schweiz und gingen nach Frankreich. Dort beteiligten sie sich an den Bemühungen, eine Volksfront gegen den deutschen Faschismus zu schaffen. Erich Schmidt schildert nicht nur die Nöte und Bedrängungen des Emigrantenlebens sondern auch - zeitgeschichtlich außerordentlich interessant - wie antifaschistische deutsche Jugendliche und junge Erwachsene in Paris die „Aktionsgemeinschaft proletarischer Jugendverbände“ gründeten, die 1937 eine Zeitschrift namens „Freie Deutsche Jugend“ herausgab und eine „Freie Deutsche Jugendbewegung“ anstrebte.

Mit Beginn des Krieges wurden Hilde und Erich Schmidt interniert. Als Hitlers Truppen im Mai und Juni 1940 Nord- und Westfrankreich überrollten, saßen die deutschen Antifaschisten im nazifreundlichen Vichy-Frankreich in der Falle. Es schien kein Entrinnen mehr zu geben. Varian Fry holte im Auftrage des amerikanischen Emergency Rescue Commitee über 1500 Antifaschisten aus dem von den Deutschen beherrschten Europa heraus. Erich und Hilde Schmidt gehörten zu ihnen. Im Herbst 1940 erreichten sie mit ihrem Schiff New York.

Das Buch von Erich Schmidt ist ein wichtiges Dokument deutscher und internationaler Zeitgeschichte. Das Buch vermittelt ein anschauliches Bild von den politischen Prozessen im Europa der dreißiger Jahre und gewährt Einblicke in das Leben, Denken und Fühlen jener Menschen, die auf der Flucht vor einem barbarischen Regime waren.

Inhaltsverzeichnis

I. Innere Emigration oder: wie wird man Emigrant

Als falscher Schmidt entlassen
Die „Org.“ und die Berliner SAJ
Die „Org.“ kämpft um Anerkennung und Einfluss
Neu Beginnen
Verhaftungen und Verurteilungen
Distanz zur KP – Kampf in der Sozialdemokratie

II. In der Schweiz

Schweizer Emigrantenalltag
Die Neu Beginnen - Schrift und ihre Wirkungen
Der SAJ-Prozess
Hilde Schmidt: Meine Verhaftung
Karl Frank
Rechenschaft über den „Berliner Jugendkonflikt“
Abkehr vom Prager Manifest
Die Neu Beginnen – Gruppe spaltet sich
Abschied von der Schweiz

III. In Frankreich

Das Ende der Illusionen
Volksfront gegen den Faschismus
Unsere Beziehungen zu den deutschen Kommunisten
Wassersportler und Faustballer
Von der Aktionsgemeinschaft proletarischer Jugendorganisationen zur Freien Deutschen Jugend
Vor dem Abgrund
Emigrantenleben in Paris
Das Ende?
Hilde Schmidt: Paris – Gurs
Good bye Europe

Quellen und Literatur

IV. Dokumente

nach oben


Verzeichnis archivalischer Quellen zur Geschichte der deutschen ArbeiterjugendbewegungSchriftenreihe des POSOPA e.V. Nr. 3
Verzeichnis archivalischer Quellen zur Geschichte der deutschen Arbeiterjugendbewegung
B
earbeitet von Roland Gröschel, Andrea Lummert und Thomas Quehl. Herausgegeben von Roland Gröschel

Rostock: Verlag Jugend und Geschichte 1995
274 S., Euro 30,70
- derzeit vergriffen –

Dieses Spezialinventar dokumentiert nichtgedruckte schriftliche Quellen der und über die deutsche Arbeiterjugendbewegung von ihren Anfängen bis 1933. Es berücksichtigt deutsche Arbeiterjugendorganisationen wie die Sozialistische Arbeiterjugend, die Kommunistische Jugend, die Gewerkschaftsjugend, die Naturfreundejugend und weitere kleinere Jugendorganisationen unterschiedlicher politischer Couleur, die sich selbst zur Arbeiter-bewegung zählten (z.B. auch sozialistische Studentenorganisationen).

Ein großer Teil der hier dokumentierten Archivalien besteht aus Unterlagen der und über die nationalen Zentralen der Arbeiterjugendorganisationen und aus Unterlagen aus und über Arbeiterjugendorganisationen aus dem Raum Berlin-Brandenburg.

Die Archivalien sind mit Signatur, Titelangabe und kurzer Inhaltsbeschreibung dokumentiert. Das Spezialinventar beruht zum größten Teil auf eigenen Recherchen. Darüber hinaus wurden Bestandsbeschreibungen von Archiven, Findbücher und Inventare zur Geschichte der Arbeiterbewegung durchgesehen und Archivalien aufgenommen, die die Arbeiterjugendorganisationen betreffen.

Berücksichtigt wurden Quellen aus folgenden Archiven: Archiv der Arbeiterjugendbewegung, Archiv der deutschen Jugendbewegung Burg Ludwigstein, Zentralarchiv der FDJ, Archiv der sozialen Demokratie, Zentrales Parteiarchiv der SED, DGB-Archiv, FDGB-Archiv, Archiv der Historischen Kommission zu Berlin , Fritz Hüser-Institut für deutsche und ausländische Arbeiterliteratur, Franz - Neumann - Archiv, Studienarchiv Arbeiterkultur und Ökologie, Bundesarchiv, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Brandenburgisches Landeshauptarchiv, Landesarchiv Berlin, Staatsarchive Hamburg und Bremen.

Das Spezialinventar ist ein unverzichtbares Hilfsmittel für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterjugendbewegung.

Band 3 der Schriftenreihe ist derzeit vergriffen.

nach oben

Sylvia Wolff: „Völkerfreundschaft“Schriftenreihe des POSOPA e.V. Nr. 4
Sylvia Wolff
„Völkerfreundschaft“

Ein Vergleich interkultureller Sozialisation in der Jugendarbeit der FDJ und der Kirchen in der SBZ/DDR 1945-1990
Eine didaktische Handreichung für Jugendarbeit und Schule

Neu Zittau: POSOPA e.V. 1997
62 S., DIN A 4, Euro 5,20 ISBN 3-928460-00-5


Diese Broschüre wendet sich vor allem an Menschen, die in der Schule oder in der außerschulischen Jugendbildungsarbeit tätig sind. Sie gibt einen Überblick, welche interkulturellen Alltagserfahrungen Jugendliche in der Geschichte der DDR mit anderen Kulturen machen konnten und welche offiziellen internationalistischen Solidaritätsaktivitäten FDJ und kirchliche Jugendarbeit organisierten. Darüber hinaus vermittelt sie viele didaktische Hinweise, wie diese Themen in der Schule und der außerschulischen Bildungsarbeit behandelt werden können. Besonderes Augenmerk legt sie auf das Interview als Erkenntnismethode im Unterricht und in der Jugendbildungsarbeit. Im Einzelnen werden folgende Themen behandelt:

Inhaltsverzeichnis

I. Einführung

II. Hinweise für die Arbeit mit dem Material

a) Themenbereich 1
„Dem Frieden die Freiheit“ _ Internationale Solidaritätsarbeit im DDR-Alltag

b) Themenbereich 2
„Schwarz fehlt im Regenbogen“ – Fremdes und Fremdsein in der DDR und heute

c) Themenbereich 3
„Jugend aller Nationen, uns vereint gleicher Sinn, gleicher Mut...“ – Die FDJ als interkultureller
Erfahrungsraum

d) Themenbereich 4
„Die Umarmung ist unser aller Gruß“ – Kirchliche Jugendarbeit als interkultureller Erfahrungsraum

III. Interkulturelle Erfahrungen im lebensgeschichtlichen Kontext

Das Interview im Unterricht und in der Jugendbildungsarbeit

IV. Medienhinweise

V. Wichtige Adressen

nach oben

Willi Zahlbaum: Aufrecht gehenSchriftenreihe des POSOPA e.V. Nr. 5
Willi Zahlbaum
Aufrecht gehen

Aus der Lebensreise des Kreuzberger Arbeiterjungen Willi Zahlbaum

Neu Zittau: POSOPA e.V. 2001
370 S., 14 Abb., Euro 20,- ISBN 3-928460-01-3


Willi Zahlbaum, 1914 in Berlin geboren, erzählt von seiner Kindheit und Jugend in Berlin. In einem sozialistischen Elternhaus aufgewachsen, faszinierten ihn die politischen Auseinandersetzungen im Berlin der zwanziger und frühen dreißiger Jahre. Er fand den Weg zu den Roten Falken, der sozialdemokratischen Kinderorganisation und zum Sozialistischen Jugendverband, der Jugendorganisation der linkssozialistischen Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP). Dass er die Nationalsozialisten bekämpfte, war für ihn selbstverständlich. Dieses antifaschistische Engagement brachte ihm ein Jahr und sechs Monate Gefängnis ein. Ehrlich und ausführlich berichtet Willi Zahlbaum von dieser Zeit, die sein Leben prägte. Als Antifaschist zogen ihn die Nazis im November 1942 zur Strafdivision 999 ein. Vom Mai 1943 bis Anfang 1947 war er im französischen Kriegsgefangenenlager Bizerte (Tunesien). Nach seiner Rückkehr nach Berlin wirkte er in Rundfunk und Fernsehen der DDR. Aber ein Parteisoldat war er nie: Immer wieder eckte er mit unabhängigem Denken und eigenständigen Positionen an. Willi Zahlbaums Biografie zeigt, was es in diesem Jahrhundert bedeutete, aufrecht zu gehen.
Inhalt:

In der Lebensschule der Arbeiterbewegung – Kindheit und Jugend im roten Berlin
Geborgenheit und Politik – Eine proletarische Familie / Unser Gruß heißt „Freundschaft!“ – Bei den Roten Falken / Lernen für das Leben? – In der Volksschule / Mein Bruder Walter / Die Praxis der Reformpädagogik – In der Aufbauschule / Die Proletarierkrankheit – Seuche der Hinterhöfe / Schwarze Kunst in schwerer Zeit – In der Buchdruckerei / Die politische Heimat – Sozialistischer Jugendverband und Sozialistische Arbeiterpartei

Die Bewährungsprobe – Im Nazi-Gefängnis
Die Verhaftung / Der Prozess / Im Strafgefängnis Berlin-Tegel / Knastalltag / Die Arbeit und die Mithäftlinge / Ein Politischer als Kalfaktor / Überlegungen für die Zukunft / Die Entlassung / Der Kampf geht weiter

Dokumente
Ein Brief über die SAJ (1981) / Georg Kohlmey: Aus meinem Leben (1994) / Spitzel im Statistischen Reichsamt: „Strafsache Pruss“ (1935) / Anklageschrift im Prozess gegen Willi Zahlbaum u.a. wg. Vorbereitung zum Hochverrat (1935) / Urteil im Prozess gegen Willi Zahlbaum u.a. (1935) / Erinnerungen an das Gefängnis Tegel (1983) / Ein Brief aus dem Gefängnis (1936) / Erinnerung an Harald Poelchau (1989) / Befehl zur Aufstellung der „Afrika-Brigade 999“ (1942) / Als 999er zum Fronteinsatz in den Kessel von Tunesien (1947) / Das freie Wort: Gedankenaustausch aus dem Leserkreis (1946) / Fritz Koch: Bericht über die Zeit meiner Gefangenschaft von 1943 - 1947 im Kriegsgefangenenlager Bizerte / Beurteilung des Kriegsgefangenen W. Zahlbaum (1944/46) / 45 Jahre später. Ein Rückblick auf Bizerte (1992) / Die Stasi-Akte (1983) / Austritt aus der SED (1989) / Solidarität hilft siegen (1989) / Dank aus Vietnam (1995)

Erinnerung an Willi Zahlbaum
Kurz vor seinem 88. Geburtstag ist Willi Zahlbaum am Donnerstag, den 28. Februar 2002 nachmittags in seiner Wohnung in Berlin-Mitte verstorben.

Willi Zahlbaum, am 29.3.1914 in Berlin geboren, verbrachte seine Kindheit und Jugend in Berlin. In einem politisch linken Elternhaus aufgewachsen, faszinierten ihn die politischen Auseinandersetzungen im Berlin der zwanziger und frühen dreißiger Jahre. Er fand den Weg zu den Roten Falken, der sozialdemokratischen Kinderorganisation und zum Sozialistischen Jugendverband, der Jugendorganisation der linkssozialistischen Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP). Die National“sozialisten“ zu bekämpfen war für ihn selbstverständlich. Dieses antifaschistische Engagement brachte ihm anderthalb Jahre Gefängnis ein. Als Antifaschist zogen ihn die Nazis im November 1942 zur Strafdivision 999 ein. Vom Mai 1943 bis Anfang 1947 war er im französischen Kriegsgefangenenlager Bizerte (Tunesien). Nach seiner Rückkehr nach Berlin wirkte er in Rundfunk und Fernsehen der DDR. Aber ein Parteisoldat war er nie: Immer wieder eckte er mit unabhängigem Denken und eigenständigen Positionen an. Willi Zahlbaums Lebenslauf zeigt, was es in diesem Jahrhundert bedeutete, aufrecht zu gehen.

Ich lernte Willi Zahlbaum um die Jahreswende 1990/1991 kennen und war fasziniert von der präzisen und detaillierten Erinnerungsfähigkeit Willis. Er erzählte von seiner Kindheit im proletarischen Berlin, seiner Jugend in der Arbeiterjugendbewegung, seinen linkssozialistischen Grundüberzeugungen, denen er im Grunde sein Leben lang treu geblieben ist. Natürlich tauschten wir uns ausgiebig über die aktuellen politischen Ereignisse aus, immerhin brach gerade der erste Versuch einer sich zumindest nominal aus sozialistischen Überbauquellen speisenden nichtkapitalistischen Gesellschaft zusammen und der weltweite Siegeszug des gewöhnlichen Kapitalismus überflutete mit seinen Elementen der ursprünglichen Akkumulation den ehemaligen „Ostblock“. Willi war trotz etlicher Parteistrafen bis zum 8. November 1989 Mitglied der SED, doch er war nicht Teil des verknöcherten Partei-Establishments, sondern übte freimütig Kritik, wo sie ihm sinnvoll erschien. So geriet er auch in jenen Wochen der Zusammenbruchskrise der DDR ins Visier der Parteisoldaten, die ihm, der substanzielle demokratische Reformen in Partei und Gesellschaft, in Wirtschaft und Staat forderte, parteischädigendes Verhalten vorwarfen. Im November 1989 schließlich verloren Willi und seine Frau Rita endgültig den Glauben an die Reformierbarkeit der SED und traten aus.

Ein besonderes Erlebnis war das Zusammentreffen Willis mit Wolfgang Rosenberg, einem ehemaligen Berliner SAJ-ler, der wegen seiner jüdischen Herkunft in den dreißiger Jahren nach London und schließlich nach Neuseeland emigrierte, wo er sich als Rechtsanwalt niederließ und als Ökonom, einflussreicher Berater und „graue Eminenz“ der Labour-Linken eine bedeutende gesellschaftliche Rolle eroberte. Ich konnte dieses Zusammentreffen arrangieren, da ich Wolfgang Rosenberg einige Jahre vorher kennen gelernt hatte und er mich bei seinem Berlin-Besuch kontaktierte. Ihre Diskussion führten die beiden auf deutsch, ich übersetzte für die ebenfalls anwesende neuseeländische Ehefrau von Wolfgang Rosenberg. Die beiden alten Genossen streiften ihre gemeinsame Zeit in den sozialistischen Jugendorganisationen der Weimarer Republik und die Nazizeit nur kurz. Was sie wirklich interessierte? Natürlich die aktuellen Ereignisse. Nach kurzer Zeit stritten sie heftig, ob die Politik Gorbatschows, die den Zusammenbruch der nominalsozialistischen Staaten einleitete, unausweichlich gewesen sei. Willi vertrat die Auffassung, dass der „Ostblock“ auch ohne Gorbatschows Politik über kurz oder lang an seinen ökonomischen Problemen und gesellschaftlichen Widersprüchen zusammengebrochen wäre und dass die Gorbatschowsche Übergangspolitik diesen weltgeschichtlichen Bruch zumindest vorerst relativ friedlich gestalten konnte. Mir ist noch in Erinnerung, dass die beiden alten Herren kein Ende finden konnten und ich mit dem betagten aber überraschend flinken Wolfgang Rosenberg im Laufschritt über das Marx-Engels-Forum hasten musste, damit wir den Anschluss-Termin schaffen konnten. „Typisch“, dachte ich, „die beiden waren ihr ganzes Leben lang im Laufschritt unterwegs.“

Im Verlauf des Jahres 1991 berichtete Willi Zahlbaum in mehreren Interviews ausführlich über seine Berliner Kindheit und Jugend. Obwohl ich zu dieser Zeit bereits Dutzende ausführliche Interviews zur Rekonstruktion proletarischer Milieus im Berlin der Weimarer Republik absolviert hatte, überraschte mich die detaillierte Erinnerung Willis an seine über fünfzig Jahre zurück liegenden Jugend-Erlebnisse. Er zeichnete ein mikroskopisch klares Bild des Alltagslebens einer politisch links stehenden Arbeiter-Familie im Berlin der Weimarer Republik. Deutlich brachte er zum Ausdruck, was ihn und seine Alters- und Gesinnungsgenossen bewegte, schilderte facettenreich, wie er die Zeitumstände erlebte und wie sie ihn formten, wie er sich seine Grundüberzeugungen erarbeitete und wie er sich durch die Zeit bewegte.

Unprätentiös und ohne den besserwisserischen Zeigefinger zu heben schrieb er seine Erlebnisse in den folgenden Jahren auf. Aus diesen Texten und unter Zuhilfenahme von Interviewpassagen entstand das Buch „Aufrecht gehen“, dem ein umfänglicher Anmerkungsapparat beigefügt wurde, der Informationen über Organisationen, Personen und historische Kontexte enthält, damit auch zeitgeschichtlich nicht bewanderte Leser das Buch mit Gewinn lesen können. Die Schilderung Willis endet mit seiner Kriegsgefangenschaft in Nord-Afrika. Der Dokumententeil reicht zeitlich näher an die Gegenwart herein und schließt mit einer ausführlichen Begründung des SED-Austritts. Willi konnte aus gesundheitlichen Gründen seine lebensgeschichtliche Erinnerung nicht weiter führen. Den ihm wichtigsten Lebensabschnitt, die Zeit im Nazi-Gefängnis, hat er jedoch außerordentlich akribisch und erhellend beschrieben.

Bundestagspräsident Wolfgang Thierse schrieb in einem Brief v. 19. Juni 2001 über Willis Buch: „Es hat mich gefreut, dass Sie Ihre Jugenderinnerungen aus einer Zeit, die den jungen Menschen heute nur noch in einem abstrakten historischen Kontext vermittelt wird, so detailliert und anschaulich zu Papier gebracht haben. Ihr Werk ist nicht nur kurzweilig und unterhaltsam, es hat auch einen hohen dokumentarischen Wert. (...) Gerade für junge Menschen ist es wichtig, anschaulich von dem Leben vor und während des Nationalsozialismus zu erfahren. Für Ihr Engagement danke ich Ihnen sehr.“

Roland Gröschel, 29. März 2002